[Intro] [Verse] Staub liegt auf dem Regal Ein Bild, vergilbt und schmal Die Stille hier ist kalt Ein Echo, das verhallt Die Stadt zieht draußen vorbei Sie fühlt sich fremd und neu War das mal unser Ort? Verlor'n ist jeder Hort [Chorus] Was bleibt, wenn der Lärm verweht? Wenn die Zeit die Farben dreht? Nur die Narben auf der Haut Und die Worte, die man nie vertraut Was bleibt, nach all dem Streit? Nur die Leere, kalt und weit Was von uns einst übrig war Ein Gefühl, das niemals ganz vergaß [Verse] Ein leeres Zimmer steht Wo einst die Hoffnung lebt Ein alter Pullover liegt Der dich so sehr wiegt Gewohnheiten, wie ein Kleid Umhüllen die Einsamkeit Ich atme deinen Duft Verloren in der Luft [Chorus] Was bleibt, wenn der Lärm verweht? Wenn die Zeit die Farben dreht? Nur die Narben auf der Haut Und die Worte, die man nie vertraut Was bleibt, nach all dem Streit? Nur die Leere, kalt und weit Was von uns einst übrig war Ein Gefühl, das niemals ganz vergaß [Bridge] Die Gitarren verstummen sacht Nur das Klavier, in dunkler Nacht Meine Stimme bricht fast mit jedem Ton Ein letzter Seufzer, ein leiser Hohn Ist das alles, was von uns noch bleibt? Nur ein Schatten, der vorübertreibt? [Verse] Die Fotos an der Wand Verwehen wie Sand Erinnerungen, ein leises Lied Das langsam in mir glüht Die alten Wege, die wir gingen Sind stumme Zeugen, die uns umringen Ein Raum, der uns einst verband Ist nun ein fremdes Land [Chorus] Was bleibt, wenn der Lärm verweht? Wenn die Zeit die Farben dreht? Nur die Narben auf der Haut Und die Worte, die man nie vertraut Was bleibt, nach all dem Streit? Nur die Leere, kalt und weit Was von uns einst übrig war Ein Gefühl, das niemals ganz vergaß [Outro]